
Perspektiven für die besten Jahre
Türen öffnen und neue Wege gehen!
Aufbruch zu dir selbst.
Wir leben in einer Zeit größter Veränderungen. Die Auswirkungen der globalen und nationalen Krisen sind in jedem Wohnzimmer angekommen und beeinflussen massiv unseren Alltag und die Lebensgestaltung.
Die Frage nach der persönlichen Erfüllung und vielleicht auch nach dem Lebenssinn stellt sich drängender denn je. Wenn die Fülle und Zerstreuung im Außen weg bricht, was ist dann da, was mir Halt und Freude gibt? Keine Frage, es ist eine Zeit des Wandels und der Neuausrichtung.
Das Leben beginnt, wenn die Komfortzone endet.
Aufstehen – Arbeiten – Haushalt – ein bisschen Internet oder Fernsehen – schlafen. Am Wochenende vielleicht noch einkaufen, Freunde treffen. Weiter geht es wie gehabt. Tag für Tag, Monat für Monat und die Jahre vergehen.
Eingebunden und oft getrieben von diesen Lebensroutinen kommen viele Menschen gar nicht dazu, dies in Frage zu stellen. Das wirkliche – intensive und lebendige – Leben findet allenfalls im Urlaub statt. Bis dann die KRISE kommt.
Krisen sind der Weckruf zum Leben.
Wenn plötzlich der Job weg ist, oder der Mann, oder die Kinder aus dem Haus – an Schlimmeres gar nicht zu denken – dann kommen viele erstmals zur Be-Sinnung und stellen sich grundlegende Fragen.
Wer meint diesen Weckruf übergehen zu können und einfach weitermacht wie bisher, der wird irgendwann heftiger wachgerüttelt. Es zeigen sich Krankheiten, vielleicht ein Unfall oder Burnout. Immer noch nachsichtig vom Schicksal, wenn dies wieder heilbar ist.
Das große und das kleine Nein.
Um nicht im Alltag zu versanden und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu haben – auch Zeit, rechtzeitig darüber nachzudenken und zu handeln – gilt es bewusst Grenzen zu setzen, Nein zu sagen zu den unbedeutenden Aufgaben und Beschäftigungen.
Das kleine Nein im Alltag verhindert das große Nein zum Leben. Oder umgekehrt, es ermöglicht das Ja zum wirklichen Leben. Es schenkt uns die Zeit und die Besinnlichkeit um die Schritte zu gehen, die ein erfülltes Leben ausmachen.
Doch wie erkenne ich was für mich wirklich wichtig ist?
Es kommt darauf an, wie lebendig du dich fühlst,
bei dem was du tust!

das Problem erfassen

den Blick öffnen

den Weg erkennen

in die Kraft kommen
Jeder Mensch ist anders.
Jeder hat seine eigene Geschichte und seine ganz persönliche Wahrnehmung. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Denn für jeden sieht dies anders aus. Doch wir wissen, dass unser Selbstbild und das Fremdbild – wie uns andere sehen – oft sehr weit auseinander liegen. Und dass wir uns selbst oft im Wege stehen, Dinge nicht erkennen können, die für andere ganz offensichtlich sind.
Das hat viel mit psychischen Abwehrmechanismen zu tun, die kurzzeitig für unser mentales Wohlbefinden gut tun. Doch auf Dauer halten sie uns davon ab, uns den wahren Emotionen zu stellen und behindern damit eine Lösung oder persönliche Entwicklung. Seit C.G.Jung (Psychoanalytiker) sprechen wir dabei von Schatten der Persönlichkeit.
Die bekannten Stressreaktionen >> fight, flight, freeze and fawn response – also kämpfen, fliehen, erstarren oder verdrängen – können wir mit etwas Achtsamkeit und Bewusstheit selbst an uns beobachten und uns so nach und nach selbst besser kennenlernen. Mit Unterstützung gelingt es natürlich besser und oft schneller, diese aufzulösen.
Wertvoll für das eigene Verstehen und Akzeptieren in der Krise ist zu wissen, dass jede Krise – ganz egal ob groß oder klein – verschiedene Phasen durchläuft und jede erst gefühlt und verarbeitet sein will, bevor es positiv und erleichtert weitergehen kann. Die Intensität der Krise bestimmt dabei die Dauer.

Wie du den Jahren endlich mehr Leben gibst.

Sobald du dich dazu entschließt, ein Problem zu lösen, hast du die Hälfte schon geschafft.